Der Rheingau oder „Warum ist es am Rhein so schön“

So schön kann das Leben ertragen, einfach Samstagnachmittags in den Rheingau fahren, sich ein schönes Plätzchen suchen und guten Wein trinken und den Ausblick genießen.

Es gibt so viele Möglichkeiten im Rhein-Main-Gebiet, sich den Sommer zu versüßen, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Ich hatte ja bereits angekündigt, und zwar hier 🙂 dass ich jetzt hin und wieder von den Tagesausflügen mit Herrn Trainee berichten werde und als Erstes war eine Fahrt nach Eltville geplant. Da ich jedoch zu den spontanen Menschen gehöre,  landeten erst am Schloß Johannisberg und dann in der weltberühmten Drosselgasse in Rüdesheim.

Herr Trainee und die Sonne haben eine strikte Arbeitsaufteilung, er sagt, was ihn interessiert und was er gerne sehen würde und ich informiere mich, mach mich schlauer, als ich es eh schon bin und dann fahren erkundigen wir gemeinsam das Wunschziel.

Für letzten Samstag stand Eltville auf dem Plan, er wollte gerne an den Weinprobierstand nach Eltville fahren, etwas am Rhein spazieren gehen um sich die Landschaft und Kultur anzuschauen. Da ich ein halbes Jahr in Eltville gearbeitet habe, wusste ich, dass wir dies zwar auf den Tagespunkt setzen würden aber für einen ganzen Tag war mir das doch zu wenig. Auf der Fahrt in den Rheingau beschloss ich einfach, dass wir den Rheingau von hinten aufrollen und fuhr, natürlich in Absprache, an Eltville vorbei und bog kurz vor Rüdesheim ab, um oben in den Weinbergen  einen schönen Aussichtspunkt zu suchen. Dass er so schön werden würde, hätte ich nicht gedacht, denn ich war schon ewig nicht am Schloss Johannisberg.

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Von hier kann man den ganzen Rhein bis nach Wiesbaden sehen. Wir haben uns richtig geärgert, dass wir keinen Picknickkorb dabe hatten, dann hätten wir den ganzen Samstag hier verbringen können.

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Nach einem Gläschen Wein ging es dann in die Hochburg des Tourismus, in die Drosselgasse nach Rüdesheim.

20245805_10155254970241001_8616537815375211163_n20294453_10155254970181001_3875748392398045158_nAber was ist mit der guten alten Drosselgasse passiert? Wo sind all die Asiaten hin? Die Amerikaner? Als wir als Kinder dort waren, hat mein Opa aus Österreich die Drosselgasse noch als Räubergasse tituliert, weil sie extrem teuer war und voll mit Touristen. Jetzt war es eher gut gefüllt und Schnitzel gab es zwischen €4,90 und €12,90, alles im grünen Bereich, je nachdem wo man eben essen möchte. Überall gab es noch freie Plätze und anstatt wir früher noch mit Junggesellenverabschiedungen gefüllt, habe ich leise vermerkt, dass es Gaststätten gab, die keine Junggesellen und -gesellinnen in großer Feierlaune sehen wollten.

Sehr schon enttäuschend. Zwar gibt es auf der Rheinpromenade noch die ganzen Touriläden, in denen man vor allem den guten alten Asbach und andere typische deutsche Produkte kaufen kann, aber richtig voll war es  nicht.

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Davon abgesehen, habe ich nur eine Indische Familie gesehen und ansonsten ein paar europäische Touristen, wenn überhaupt.

Die Drosselgasse und die Seitengassen sind schnell zu besichtigen daher liefen wir noch die Weinberge hinauf und hatten erneut einen atemberaubenden Blick.

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Im Rheingau hat man wirklich alles. Wein, gutes Essen, freundliche Menschen, und einen Blick, soweit das Auge reicht.

Nach einer Pause in der Quetschkommod, in der es ein gutes Schnitzel zu moderaten Preisen gab und wir uns stärker konnten, Kurz vor Sonnenuntergang ging es dann wieder Richtung Wiesbaden,

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Da mein Trainee jetzt immernoch nicht am Rhein gewesen war und ihn nur von oben kannte, machten wir an einem meiner liebsten Plätze am Rhein halt.

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aber dann, ab zum Weinprobierstand nach Eltville. Während die Stadt bereits wie ausgestorben war, war am Rhein noch die Hölle los.

Der Wein in Eltville schmeckt herrlich, ein Grund immer wieder hierher zu kommen und nette Menschen zu treffen, ich kann jedem, der im Rheingau zu Besuch ist, die verschiedenen Weinprobierstände aufzusuchen, es gibt hervorragenden Wein und viele nette fröhliche Menschen.

Sehr empfehlenswert ist ebenfalls, den Rückweg nach Wiesbaden nicht über die Autobahn zu fahren, sondern am Rhein entlang. Hier kommt man dann am Biebricher Schloss an, wo es zwar keinen Wein gibt, aber direkt Nebendran ziemlich leckeres Eis

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Ich bedaure es, dass ich Euch keine tollen Bilder zeigen kann, aber mein Fotoapparat ist kaputt und der Neue kommt erst im August. Ich hoffe, danach noch andere schöne Touren in den Rheingau machen zu können und das ein oder andere schöne Foto veröffentlichen zu können.

Spätestens jedoch im September, wenn die Sonne mit dem Trainee ins Kloster Eberbach fahren wird .. warum, werdet ihr dann erfahren

 

 

 

 

 

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7 Gedanken zu “Der Rheingau oder „Warum ist es am Rhein so schön“

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