Kaffeeweltreise

Wie war Euer Wochenende?

ich hoffe, es war so schön wie meins. Habe nämlich eine Weltreise gemacht, ach, war das schön. Samstag in Kenya und Sonntag in Costa Rica.

Heutzutage ist es ja zum Glück kein Probleme, mit wenig Geld sich die fernen Ziele und Genüsse nach Hause zu holen.  Dank Tres Cabezas in Berlin, welche mir freundlicherweise zwei verschiedene Sorten Espresso  kostenlos und auch bedingungslos zur Verfügung gestellt hatten.

ich sass also in Wiesbaden, dick eingemummelt auf der Couch und habe von wärmeren Gefilden geträumt.

Samstag hat mir dabei geholfen ->

Kenia, „Chania Estate“

Espresso

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ich träumte von Thika in Kiambu County. Die  dunkelrote Vulkanerde vereint sich  mit dem warmen, feuchten Klima und ist daher perfekt für den Kaffeeanbau geeignet.

damit ihr euch besser vorstellen könnt, wovon ich geträumt habe, schaut sch mal im Video vorbei

Videomaterial: https://vimeo.com/130281826

Zitat Tres Cabezas:

Auf den fast 74 Hektaren finden sich viele klassische Kenianische Kaffeesorten, wie zum Beispiel French Mission, SL14, SL28, K7, Riuru 11 und Batian. Die Familie experimentiert in die Zukunft: Über die traditionale nasse Aufbereitung „fully washed“ hinaus beschäftigt sich Boyce mit anderen Methoden, wie Honey processed und Natural processed, um andere Geschmacksprofile in seinen Kaffees zu entdecken. Wir dürfen gespannt sein, was uns in der Zukunft an Kaffeequalitäten vom „Chania Estate“ noch erwarten wird.

Nicht nur der Fokus auf Qualität auf der Farm ist bemerkenswert. Gerade auch das soziale Engagement ist selbstverständlich für die Familie. Fast alle der 40 Mitarbeiter haben ein enges Verhältnis zu der Harries Familie und leben sowie arbeiten schon seit mehreren Generationen auf dem „Chania Estate“. Ihre Häuser sind allesamt mit sauberem und fließend frischem Wasser und Strom ausgestattet. Zusätzlich gibt es einen Gemeinschaftsraum für Sitzungen und Plenen, einen Kindergarten und die Möglichkeit für die Schulkinder, ihre Hausaufgaben gemeinsam im Hausaufgabenraum zu machen.

Auch außerhalb ihrer Farmgemeinschaft engagiert sich die Familie Harries in der Gemeinde Thika und setzt sich durch die Mitgründung des „Wabeni Technical Institues“ für die Förderung von Kindern der Region ein. Dort bekommen sie die Möglichkeit sich zu Mechanikern, Schneidern oder beispielsweise Zimmermännern ausbilden zu lassen.

FAZiT

wenn man die umweltfreundliche Verpackung öffnet, kommt einem der Duft Kenyas bereits entgegen. Es duftet und schmeckt nach charakterlich nach Süsse, nach Frische, laut Verpackung sogar nach Pfirsich, Aprikose, Kirschen und Grapefruit. im ersten Moment etwas verwirrend, aber dann sehr schmackhaft und intensiv – ein etwas anderes Espresso – aber tr0tzalledem nach Kaffee schmeckend

Mir gefällt natürlich, wer hätte etwas anders erwartet, das s0ziale Engagement der Familie Harries.

Am Sonntag durfte mir dabei helfen ->

Wild at Heart

Espresso Blend

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Blend? Kenn ich nur vom Whisky , aber nicht vom Kaffee. in diesem Falle wurden  verschiedene Kaffeesorten zusammengemischt. Durch die Mischung von verschiedenen Single Origins konnte Tres Cabezas einen Kaffee kreieren der qualitativ hochwertig ist und einzigartig im Geschmack ist.

gemischt wurden

Braslien „Fazenda Nossa Senhora de Fatima“, Minas Geraís

Auf einer Plantagenfläche von 235 Hektar werden ausschließlich organische Kaffees angebaut. Die Fazenda liegt in der Region Minas Geraís auf eine Höhe von ca. 800 mü NHN. Die Methoden für Anbau, Verarbeitung und Lagerung sind „state of the art“. Die Kaffeebohnen für unseren Wild at Heart werden als „Naturals“ verarbeitet.

Costa Rica „Hacienda Sonora – Villalobos Espresso“

Ein auf  75 Hektar angebaute  Arabica Varietäten. Ihre Hacienda Sonora liegt an den fruchtbaren Ausläufern des berühmten Vulkans Poas im West Valley Costa Ricas und ist größenteils unberührter Urwald. Für unseren Wild at Heart wird der Rohkaffee dieses Villalobos als “Natural“ aufbereitet und als Espresso roast verarbeitet.

Guatemala „Finca Plan del Guyabao“

Die Region New Oriente liegt in einer nicht mehr aktiven Vulkanregion, die eine spezielle Zusammensetzung von Mineralien und einen großen Anteil an Lehm im Boden enthält. Die Kaffees, die auf diesem Boden heranreifen, sind besonders ausgeglichen und edel und besitzen angenehme fruchtige und schokoladige Noten.

FAZiT

ebenfalls in einer umweltfreundlichen Verpackung befinden sich hellbraune Kaffeebohnen, sie sehen kleiner aus wie die Kenianischen. Der Espresso schmeckt kaffeehaltiger, aber mit leichtem carameligen Abgang (huch, man merkt, ich komme aus der Spirituose). Er hat eine samtige Crema und fruchtige Note.

GESAMTFAZiT

ich bleibe in Kenya und schmecke weiter die Weite des Landes.

Allgemein gefällt mir natürlich der Fair Trade Gedanke und das soziale Engagement, da zahl ich für einen guten Kaffee sehr gerne etwas mehr – denn ob man es glaubt oder nicht, man schmeckt die Arbeit dahinter

Der onlineshop ist übrigens sehr übersichtlich und einfach in der Verwendung aufgebaut.  wer ebenfalls einmal die verschiedenen Arten probieren möchte, kann auf folgendem Link für sich und/oder Freunde verschiedene  Arten bestellen und geniessen

http://www.trescabezas-shop.de/geschenkidee-kaffeetrinker.html#.ViehRm6GH5w

sehr schön finde ich ebenfalls die stetig wachsende Kaffee-Rezepte Seite:

http://www.trescabezas-shop.de/rezepte-mit-kaffee/#.Vieg-W6GH5w

Übrigens -> trescabezas ist ein Fair Trade Kaffee – wer sich hierüber informieren  möchte, dem habe ich den passenden link herausgesucht http://www.trescabezas-shop.de/direct-trade/#.Vi4DR-lrjnc

Nochmals lieben Dank nach Berlin, dass ich testen durfte. Das Wochenende war daher abwechslungsreich im Geschmack.

PS die Kaffeebilder aus der Tasse reiche ich nach ..  aber die Chipkarte war voll und dann die Tasse leer 🙂