Eintagsheld 2014 – Jüdisches Museum Wiesbaden

Teilnehmerin im Jüdischen Museum.

Mein erster Tag als Eintagsheld, schon oft hatte ich von dem Projekt gelesen, war aber beruflich wie privat so eingespannt, das ich keine Zeit dafür hatte.

Nun war es also soweit, ich war endlich auch ein Eintagsheld (ok, ich bin immer ein Held, aber ich mach keine Publicity draus, wenn ich irgendwo mal schnell aushelfe).

Im Museum für jüdische Geschichte waren wir alten Wiesbadener Juden auf der Spur, da noch heute Anfragen von deren Anghörigen kommen, die wissen möchten, wo ihre Vorfahren gelebt haben.

Mich interessierte das Projekt insofern, da wir in meinem Heimatdorf ein paar jüdische Familien hatten, die in die USA ausgewandert sind und meine Großeltern mit den Juden aus dem Nachbarort eng verdunden waren. Als Herausgeberin des einzigen Bildbandes dieses Ortes war ich damals auch den Juden auf der Spur und habe wenigstens die Stolpersteine abgebildet (was vielen nicht passte), denn alte Häuser haben wir kaum noch, hier wird alles wahllos abgerissen.

Für mich war es ein sehr interessanter Tag, schön war für mich, dass der Leiter des Projektes ein Jugendfreund meiner Schwestern war, den ich seitdem nicht mehr gesehen hatte